CWG - The new Experience

Bauherr: Center West Holding GmbH

Ort: Graz


Zeitraum: 2018 - 2019

Leistungen: Planung

PROJEKTDATEN:

Partner in charge: Mathias Haas, Christoph Schaumberger
Team: Simon Forkl, Michael Gastgeber, Bernhard Wallot, Pasquale Caterino, Walter Barth

Nutznutzfläche: ca. 13.500m2

Planungsbeginn: 01/2018
Baubeginn: 05/2019
Fertigstellung: 11/2019
Architekturfotografie: Markus Kaiser, www.markus-kaiser.at
 

Durch den Zu- und Umbau des Centers werden baulich die beiden bestehenden Baukörper funktional und gestalterisch verbunden, das Center wird zu einem Hotspot in Sachen Sport und Entertainment.

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Center West Graz The New Experience

Herzstück der Erweiterung sind der gläserne Kubus mit Trampolin- und Inflatable Park auf rund 5.000 Quadratmetern sowie Europas größter Intersport mit ca. 7.500 Quadratmetern Sportwelt. Abgerundet wird das sportliche Angebot mit einem Fitnesscenter auf 2.000 Quadratmetern.

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Zahlreiche Räumlichkeiten

Der Kubus der Sprunghalle präsentiert sich als selbstbewusstes Missing-Link der beiden Bestandsbaukörper. Der der Funktion entsprechend grundsätzlich geschlossene Baukörper öffnet sich mit seiner zur Gänze verglasten Stirnseite zum Vorplatz des Centers und macht damit die sportlichen Aktivitäten im Inneren auch Außen ablesbar – in der Kommunikation mit dem Umfeld ein Novum im ansonsten eher introvertiert und gestalterisch lieblosen Setting von Freizeithallen. 

Organisatorisch befindet sich in der Halle auf der Eingangsebene der Trampolin- und in der Obergeschoßebene (+10m) der Inflatepark. Über die seitlichen Galerieebenen erfolgt die vertikale Erschließung, zudem werden hier in der Eingangsebene Anmeldung, Einschulung und Garderobe organisiert, die oberen Ebenen bieten für „Spectators“ besten Überblick auf die sportlichen Aktivitäten und neben Gastro-Angeboten zahlreiche Räumlichkeiten für Veranstaltungen oder beispielsweise Kindergeburtstage.

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Sinnvolle Nachverdichtung

Das spielerische Schichten der horizontalen Attikabordüren mit Hammerschlagblech bindet formal das westliche Bestandsobjekt in den Gesamtkomplex ein und der neue Sportfachmarkt erhält dadurch eine signifikante Eintrittsgeste. 

Zusammenfassend stellen die Maßnahmen eine sinnvolle Nachverdichtung an einem etablierten Einkaufs- und Centerstandort dar – ohne zusätzlichem Flächenverbrauch auf der grünen Wiese.