Vortuna - Reha & Kurhotel Bad Leonfelden

Bauherr: Vortuna Gesundheitsresort GmbH

Ort: Bad Leonfelden


Zeitraum: 2016 - 2018

Leistungen: Planung

Einerseits organisiert die Konzeption die beiden wesentlichen Hauptfunktionen –GVA-Kurhotel und stationäre psychiatrische Reha – nicht nur optimal auf ihre jeweiligen Anforderungen hin, sondern etabliert sinnvolle interne Synergien. 

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Typologie

Funktion

Status

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Klare Hauptzugangssituation

Andererseits werden die beiden Hauptqualitäten des Standortes, der erhöhte Blick auf Bad Leonfelden im Nordosten - Licht und Luft - und die unmittelbare Einbindung des Waldes im Südwesten - Natur- und Erdverbundenheit – bewusst inszeniert. Über den zentralen Verbindungsbau werden der Bestandsbau des Kurhotels und der geringfügig Richtung Berg verschobene Flügel des Reha Zentrums verbunden, wodurch sich eine klare Hauptzugangssituation etabliert. 

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Weitläufiger Blick zur Stadt

Die zum Teil zweigeschossige Eingangshalle mit Rezeption und Anmeldung im Erdgeschoss bietet vom Cafe mit vorgelagerter Terrasse einen weitläufigen Blick zur Stadt, der Marktplatz auf der oberen Ebene geht fließend in den Ruhe- und Erholungsbereich des Therapiewaldes über.  Befinden sich in den Sockelgeschossen des Kurhotels zum einen der Wellness-, Spa- und Kosmetikbereich sowie auf der oberen Ebene Moor- und Kneippbehandlung,  so sind dem Reha-Flügel die einschlägigen Therapieräumlichkeiten zugeordnet. Das damit synergetisch genutzte und verbundene Ärztezentrum kann zudem gesondert an der Stirnseite betreten werden. 

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Barrierefreie Zimmer

In den oberen Ebenen des Verbindungsbaus werden neben dem Pflege-Stützpunkt die Seminar- und Fitnessräumlichkeiten sowie ein Skygym angeboten. Und vom Panoramarestaurant am Dach des Reha-Bauteils blickt man direkt in die Baumwipfel oder genießt Abendsonne am vorgelagerten Skydeck.Sämtliche Zimmer des Rehazentrums (insgesamt 102, davon 3 Junior Suiten) sind barrierefrei organsiert und haben großzügige Loggien vorgelagert.

Ein entlang der nördlichen Zufahrtsstraße platzierter Parkplatz  bietet Platz für ca. 100 PKW.

Formal nimmt der Zubau die horizontale Gliederung des Bestandes auf, artikuliert diese mittels der Holz-Brüstungsbänder der Balkone kontrastreich zum hellen Hauptbaukörper. Der radiale großzügig verglaste Verbindungsbau wird mit auskragenden Terrassen und bepflanzten Vorsprüngen vertikal gegliedert und wirkt als formales Scharnier.